LSG Bottenhorn e.V.

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SPK 

5.9_Nasenblick 

Kein Sport bringt dich so weit nach oben !!

Jedes Jahr zu Ostern treffen sich seit 1962 viele Segelflieger aus Schweden und Finnland für ein zwei wöchiges Fliegerlager in Lappland, um Leewellen zu fliegen. Das Fliegerlager ist ganz in der Nähe des 2.011 m hohen Kebnekaise, welches der höchste Berg Schwedens ist. Der Flugplatz liegt auf dem zugefrorenen See des Paittasjärvi. Die 300 m Landebahn und 1.200 m Startbahn befinden sich direkt auf dem blanken Eis und werden mit Hilfe einer großen Schneefräse an mehreren Wochenenden vorher gebaut. Während dem Fliegerlager wohnen einige Segelflieger in den umliegenden Hütten oder campen direkt mit dem Wohnwagen auf dem Eis. Das Fliegerlager befindet sich in einer der schönsten Gegenden von Schweden.

zu den Bildern

Kebnekaise International Wave Soaring Camp – Kiruna Sweden

„Segelfliegen nördlich des Polarkreises"

Kebnekaise 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anreise

Am Freitag, den 22. März 2013, ist Björn um 09:00 Uhr in Bottenhorn (www.lsgbottenhorn.de) losgefahren, um mich fünf Stunden später in Hamburg abzuholen. Von dort ging es auf direktem Weg nach Puttgarden, wo wir gegen 16:30 Uhr mit der Fähre nach Dänemark übersetzten. Bei starkem Nordost Wind schaukelte die Fähre, während der 45 Minuten Überfahrt, ganz gut.

Die weitere Fahrt nach Kopenhagen wurde durch einige Schneewehen erschwert, welche sich immer wieder am Straßenrand auftürmten. Die Schneewehen waren auch nicht ganz ungefährlich und wer nicht aufpasste landete ganz schnell im Straßengraben. Kopenhagen passierten wir gegen 20:00 Uhr und anschließend ging es über die Öresundbrücke nach Malmö, Schweden. Danach war unser nächste Etappenziel Stockholm, welches ca. 680 km von Malmö entfernt liegt. Die Nacht haben wir relativ gut mit dem Hörbuch „Ich bin dann mal weg" von Habe Kerkeling überstanden. Durch die interessanten und lustigen Beiträge verging die Fahrt wie im Flug und wir passierten Stockholm gegen 03:00 Uhr.

Von dort ging es weiter nach Sundsvall und nach ca. 900 km auf der E4 hätten wir kurz hinter Lulea mal nach links in Richtung Kiruna auf die E10 abbiegen müssen. Allerdings verpennten wir irgendwie diese Abfahrt und fuhren weiter in Richtung Kalix und Finnland. Auf dem Weg begegneten uns noch andere Segelflieger, welcher in die entgegengesetzte Richtung fuhren als wir dies gerade taten. Nach der erfreulichen Begegnung und einem Kontrollblick auf das verstummte Navi begann es uns langsam zu dämmern und wir erkannten unseren Fehler. Nun, zum Glück waren wir nur 30 km zu weit gefahren und gegen 15:30 Uhr hatten auch wir die richtige Abfahrt nach Kiruna gefunden. Den Polarkreis passierten wir kurz vor Gällivare recht unspektakulär, aber am Horizont konnte man in westlicher Richtung schon Leewellen erkennen. Diese wurden von der Abendsonne in ein schönes rosarot getaucht und wir freuten uns über diesen Anblick. Auf der Straße nach Kiruna entdeckten wir zwei weitere Segelflugzeuganhänger vor uns und schließlich erreichten wir Kiruna gegen 18:30 Uhr.

Nach einem kurzen Tankstop fuhren wir die letzten 60 km auf einer schmalen Landstraße weiter nach Nikkaluokta. Auf den letzten Kilometern hätten wir im wahrsten Sinne des Wortes fast noch einen Bock geschossen, aber zum Glück hatte dieser noch rechtzeitig den Absprung geschafft. Für die 2.900 km lange Anreise, von Bottenhorn nach Nikkaluokta, haben wir 35 Stunden benötigt und waren sehr froh am Samstag, den 23. März, gegen 20:00 Uhr end-lich an unsere Hütte angekommen zu sein.

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