LSG Bottenhorn e.V.

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Segelfliegen als Freizeitsport

Segelfliegen ist eine Sportart, in der es wie bei vielen anderen Sportarten auch, die verschiedensten Möglichkeiten gibt, diesen Flugsport auszuüben.

Hier wollen wir Dir den Segelflug als Freizeitsport vorstellen.

Ein Tag auf dem Segelfluggelände 

1

Traumhaftes Segelflugwetter - Qietschend öffnen einige Piloten und Flugschüler  die Hallentore, während die ersten Fluglehrer und der Flugleiter eintreffen, Flugzeuge werden zum Start geschoben, Startwagen und Winde werden gemeinsam mit dem Startleiter aufgebaut. Nachdem alles aufgebaut ist, versammeln sich Flugschüler, Streckenpiloten und Fluglehrer zum Briefing.

Für den heutigen Tag wird leichter Wind, der im Tagesverlauf auffrischen soll, und gute bis sehr gute Wolkenthermik vorhergesagt - somit sind gute Flugbedingungen angesagt. Dementsprechend groß ist der Andrang am Start.

Nach dem Briefing teilen sich die Flugschüler die Ausbildungsflugzeuge auf, zuerst aber werden unter Aufsicht der Fluglehrer sämtliche Flugzeuge im Rahmen der Vorflugkontrolle geprüft. Die Flugschüler sind zahlreich erschienen und hoffen auf möglichst viele Flüge mit ihrem Fluglehrer bei diesem wunderbaren Segelflugwetter.

5
3
7

Langsam treffen immer mehr Piloten am Platz ein. Rund um den Startwagen wird es langsam voll. Zusammen mit einem Fluglehrer absolvieren die Schüler die ersten Zweisitzerstarts in der ASK 21. Ein anderer Fluglehrer verteilt Flugaufträge an die wartenden Flugschüler, die schon alleine Fliegen können.

Die Streckenflieger bereiten sich ebenfalls auf den Start vor, taktische Möglichkeiten werden mit Kollegen durchgesprochen, letzte Wettermeldungen eingesehen und mögliche Tagesziele diskutiert. Nachdem die meisten Streckenflieger gestartet sind, ist es auch schon Zeit für eine kleine Mittagspause, die meistens gemeinsam in der Vereinsheim bei einem kleinen Imbiss und kühlen Getränken abgehalten wird.

Wenn sich die Sonne sich langsam gen Horizont neigt, die Aufwinde immer mehr nachlassen, wird es im Anflugbereich des Flugplatzes manchmal hektisch. Nun müssen eilig die Flieger von der Landebahn geholt werden, damit die nachfolgenden Flieger ebenfalls landen können. Da Segelflugzeuge bekanntermanßen keinen Motor haben, können die Wartenden schlecht in der Luft parken und warten, bis die Landebahn wieder frei ist. Nachdem alle Flieger gelandet sind, beginnt das große Putzen. Die Flugzeuge müssen von Mücken und sonstigem Schmutz befreit werden, denn je glatter und sauberer die Oberfläche ist, umso besser können die Segelflugzeuge gleiten.

Wenn fast alle Flugzeuge in den Hallen sind, kommen die letzten Streckenflieger zurück. Landen, während die Sonne schon tief am Horizont steht, auf dem nun wieder etwas ruhigeren gewordenen Platz. Meistens kann man hierbei sogenannte lange Landungen sehen, bei denen sie hunderte Meter weit in geringer Höhe schweben, um dann möglichst nahe an den Hallen zum stehen zu kommen. Wenn auch diese Piloten die Flugzeuge in der Halle untergebracht haben und alle Hallentore geschlossen sind, beginnt der administrative Teil des Flugtages, Flüge und Starts müssen dokumentiert und in das Flugbuch eingetragen und die Startliste kontrolliert werden.

Sind alle Arbeiten erledigt, trifft man sich zu einem gemeinsamen „Abendbierchen“ im Vereinsheim. Bei einem Bier oder einer Limo sitzen alle auf der Terasse, erzählen von ihren Flügen und Erlebnissen, melden ihre Flüge im OLC (die Bundesliga für Segelflugzeuge) oder freuen sich einfach über diesen wunderschönen Tag.

SPONSOREN

logo_skmb_rot20140304-12615-ut67z2

 

 

 

 

 

 

You are here
Copyright © 2017 LSG Bottenhorn e.V.. Alle Rechte vorbehalten. Designed by JoomlArt.com. Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.