LSG Bottenhorn e.V.

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Beitragsseiten
Segelfliegen in der Slowakei
verregnete erste Tage
erste Flüge, doch immer noch Regenschauer
Regen, Regen und nochmals Regen
endlich das ersehnte Wetter zum Fliegen
ein weiterer toller Flugtag in der Slowakei
Fazit des Sommerurlaub in der Slowakei
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regenreiche erste Urlaustage


Montag...

Am Montag, den 25 Juli, sind Rudi und Jörg zum Frühstück in Prievidza eingetroffen und haben die LS 6 mitgebracht. Nach einer Stärkung am Frühstückstisch haben sich beide erst mal für ein paar Stunden aufs Ohr gelegt, um ihr Schlafdefizit wieder auszugleichen. Wir sind anschließend zum Eröffnungsbriefing gegangen, welches in Englisch gehalten wurde und wo wir die Besonderheiten am Platz und vor allem die naheliegenden Kontrollzonen vermittelt bekommen haben. Allerdings waren wir nicht über die Wettervorhersage begeistert, weil sich in den nächsten Tagen nichts an der Großwetterlage ändern wird und wir immer wieder mit Schauern zu tun haben werden.

Entsprechend war auch das Wetter am Nachmittag, mit 8/8 Cumulus am Himmel haben wir uns zum Neutralisieren entscheiden und sind nach Bojnice gelaufen, um ein prähistorisches Museum zu besichtigen www.muzeumpraveku.sk. Die Ausstellung befindet sich direkt unterhalb des Schlosshügels, wo man bei Ausgrabungen entsprechende Artefakte gefunden hat. Für die Besucher hat man in der Höhle ein entsprechendes Bühnenbild mit Neandertaler, Knochen und Mammutkopf hergerichtet. Anschließend haben wir noch das Schloss umrundet, wo wir im Schlossgraben ein paar Schildkröten im Wasser entdeckt haben, welchen das Wetter wohl besser gefällt. Während dessen fing es mal wieder an zu regnen und wir haben uns eilig in der Altstadt im StareKino Restaurant niedergelassen, um uns am späten Nachmittag zu stärken. Es war sehr gemütlich und wir haben bei ein paar Bierchen bis in die Nacht über das Fliegen diskutiert.

Dienstag...

Am Dienstag, den 26 Juli, war es am frühen Vormittag trocken und ein paar Wolkenlücken waren zu erkennen. Die Vorhersage versprach allerdings für Prievidza keine Besserung und für uns war der Tag gegen Mittag wieder neutralisiert. Der LSV Ederbergland nutzte das Wetter, um ein paar Einweisungsstarts auf der ASK 21 Mi zu machen. Die Thermik war allerdings sehr mäßig und nach fünf Starts hatte man ca. zwei Stunden auf dem Zähler.

Das Wetter war 40 km weiter im Süden etwas besser und in Nitra, wo gerade Europameisterschaften www.pribinacup.sk der World-,  Club, Standard und Doppelsitzerklasse stattfinden, wurde für die Doppelsitzer 126 km ausgeschrieben. Der schnellste schaffet die Strecke in 01:35:04 mit 79,8 km/h.

Von den Boho’s war keiner für eine Wanderung auf die umliegenden Berge zu begeistern, deshalb zog ich mal Alleine mit den Wanderstiefeln los. Der Plan war auf den naheliegenden Höhenzug zu wandern, um auf einen der höheren Hausberge zu steigen. Die Strecke ging vorbei am Zoo Bojnice und anschließend steil bergauf bis zum markierten Wanderweg. Nach 2,5 Stunden war ich auf dem 935 m hohen Boskovie Laz angekommen, wo es neben einer Sitzgelegenheit, einer lustigen Wurzelfigur auch ein Gipfelbuch gab. Nach einer kurzen Pause und Stärkung ging es wieder zurück und es war noch genügend Zeit um mal links und rechts des Weges die Flora und Fauna zu besichtigen. Am Abend haben wir im Flugplatz Restaurant Prievidza, zusammen mit den Allendorfern und Schwaben, noch was Leckeres gegessen. Die Attraktion des Abends war ein kleiner Hund, welcher sich auf die Hinterbeine stellte, um was vom Tisch abzubekommen.

Mittwoch...

Am Mittwoch, den 27 Juli, war die Vorhersage wieder nicht gut und wir haben den Tag neutralisiert und einen Ausflug zum Durchbruch der Waag unternommen. Die Bundesstraße nach Zilina war ganz schön buckelig und langsam, weil sich vor uns die Laster den Berg hinauf und wieder runter quälten. Die Waag hatte ganz schön viel Wasser, aber nach dem Regen der letzten Tage kein Wunder. Anschließend sind wir nach Martin gefahren und haben die kleine Altstadt besichtigt und uns in einem netten Cafe mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Nach der Pause haben wir uns entschieden noch das Tal des Todes zu besichtigen, welches sich weiter im Osten in Richtung Poprad befindet. Dieses Tal hat den Namen deshalb bekommen, weil sobald man unterhalb der Hangkante gefallen ist, gibt es nur noch einen Ausweg nach Norden, um in sicheres und landbares Gelände zu kommen. Das Tal ist ganz schön eng, auch von unten, aber wir haben am unteren Ausgang doch landbare Wiesen entdeckt. Auf dem Rückweg nach Prievidza öffnete sich langsam der Himmel und erlaubte uns noch einen Blick auf den höchsten Berg der Fatra, welcher mit 1708 m der Velky Krivan ist. Im Tal von Martin gab es noch ein paar geflutete Wiesen zu besichtigen, was wohl für die nächsten Tage keine gute Thermik im  Norden bedeutet.

Als wir in Prievidza zurück waren, haben uns Karl-Heinz und Matthias Fuchs begrüßt, welche mit der Dynamic WT 9 von Bottenhorn nach Prievidza geflogen waren. Der Flug war bis Bruno in Tschechien kein Problem, aber danach musste wohl einigen Schauern ausgewiechen werden. Den Rest des Abends haben wir es uns im Park Restaurant gut gehen lassen, wo es leckeres Pfeffersteak, Tagliatelle und Palatschinken gab.



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