LSG Bottenhorn e.V.

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Beitragsseiten
Segelfliegen in der Slowakei
verregnete erste Tage
erste Flüge, doch immer noch Regenschauer
Regen, Regen und nochmals Regen
endlich das ersehnte Wetter zum Fliegen
ein weiterer toller Flugtag in der Slowakei
Fazit des Sommerurlaub in der Slowakei
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Startversuche um in die Luft zu kommen, dann aber doch auf Kulturelle Ausflüge begeben


Sonntag...

Am Sonntag, den 31 Juli, fing es in der Nacht wieder mal zu regnen an und nach der Vorhersage sollte es die nächsten zwei Tage wieder mal schlechtes Wetter geben. Damit war für Jörg und Rudi das Fass übergelaufen und die Beiden haben ihre sieben Sachen gepackt und sind nach Hause gefahren. Für Karl-Heinz und Matthias war heute eigentlich der Rückflug geplant, aber das schlechte Wetter sah nicht gut aus. Die beiden entschieden sich das Wetter zu beobachten und eine mögliche Lücke zu nutzen. Nun, das Wetter kann man nicht ändern und damit muss man sich immer arrangieren.

Wir, d.h. Stefan + Familie, Björn und Jan haben diesen verregneten Tag genutzt, um ein Naturdenkmal an der Nordseite der Niederen Tatra anzuschauen. Dabei ging es tief unter die Erde in eine Tropfsteinhöhle mit dem Namen „Demänovská jaskyňa slobody“ www.ssj.sk/jaskyne/spristupnene/demanovska-slobody/.  Das nationale Naturdenkmal „Demänovské jaskyne slobody“ befinder sich an der Nordseite der Niederen Tatra und ist das längst Höhlensystem der Slowakei. Die Besucher werden durch vielfältige Sintergebilde in verschiedensten Farben, den geheimnisvollen unterirdischen Strom des Flusses Demänovka und wunderschöne Seen bezaubert. Sie ist die am meisten besuchte Schauhöhle der Slowakei und es war ein wirklich tolles unterirdisches Erlebnis. 

Als wir nach unserem Ausflug zurück waren, da haben wir die D-MDYA noch auf dem Vorfeld stehen sehen. Es gab wohl keine Lücke und Karl-Heinz und Matthias mussten noch eine Tag länger in Prievidza bleiben. Am Abend sind wir alle zum Pizza essen nach Bojnice gefahren.

Montag...

Am Montag, den 1 August, hörte es am Morgen auf zu regnen. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben Karl-Heinz und Matthias das Wetter gecheckt und die GAFOR Vorhersage für das Fichtelgebirge und Tschechien war noch nicht gut. Für beide bedeutet es mal wieder zu warten, das Wetter im Auge behalten und bei offensichtlicher Besserung startklar zu sein.

Die restliche Truppe nahm an einer deutschen Führung im Schloss Bojnice teil, welche sehr interessant war. Die Stadt Bojnice wurde 1133 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und war in den Anfängen eher eine slawische Holzburg welche später zur Burg und im 19ten Jahrhundert zu einem Schloss umgebaut wurde. Der Grund für den Umbau war eine mögliche Hochzeit mit einer Prinzessin, der Vater der Prinzessin fand die Burg nicht standesgemäß genug und da baute der Graf die Burg zu einem Schloss um. Allerdings dauerte der Umbau 22 Jahre und nach fünf Jahren verheiratete der Vater der Prinzessin die Tochter mit einem anderen. Der Graf blieb kinderlos und die Erben haben nach seinem Tod das Vermögen verhökert, obwohl dieser den Wunsch hatte, dass das Schloss und sein Besitz für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden soll. Dieser wurde ihm viel später gegönnt, als man 1950 die Burg für Besucher öffnete. Das Schloss steht auch auf einer unterirdischen Kaverne, welche wir besichtigt haben. Es gibt zwei kleine Seen, in welchen man bei Ausgrabungen ein paar Artefakte der Neandertaler gefunden hat, welche auf 135.000 Jahre geschätzt worden sind. So, genug vom Schloss…

Am Nachmittag hatte sich das Wetter noch mal deutlich verbessert und wir haben aufgebaut. Die ASK 21 Mi wurde mit Hilfe der Dynamic WT 9 und laufendem Motor rausgeschleppt. Wegen dem weichen Untergrund hatten wir schon unser Zweifel, aber wir versuchten es trotzdem. Beim Start wurden wir angeschoben und wir rollten, rollten, rollten, hüpften einmal, rollten und die Nachfrage des Piloten „XY ready“ hörten wir erst beim zweiten Mal, aber bei 70 km/h waren wir nicht ready. Die Antwort blieben wir schuldig, weil der Pilot kappte das Seil, als wir fast zeitgleich ausgeklinkt haben. Er hob ohne Probleme ab und wir lagen 150 m vor Bahnende und wartenden auf die Rückholer. Das Schleppseil war in 20 Minuten wieder fertig und startklar eingebaut. Allerdings sollten wir in Zukunft ganz klar festlegen und auch mit dem Piloten abklären, wann wir ausklinken und nicht alles bis auf die letzten Meter ausreizen. Besser ist das…



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