LSG Bottenhorn e.V.

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Beitragsseiten
Segelfliegen in der Slowakei
verregnete erste Tage
erste Flüge, doch immer noch Regenschauer
Regen, Regen und nochmals Regen
endlich das ersehnte Wetter zum Fliegen
ein weiterer toller Flugtag in der Slowakei
Fazit des Sommerurlaub in der Slowakei
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Freitag... 

Am Freitag, den 5 August, war die Vorhersage von TOPTHERM für die Region um Prievidza gar nicht so schlecht, aber wie immer keine Vorteile ohne Nachteile. Schon am Vormittag konnte man zusehen wie die Cumuluswolken immer größer, größer und größer wurden, aber zum Fliegen war es allemal gut. Gegen 11 Uhr waren wir startklar und der F-Schlepp war nach dem kleinen Schauer von gestern kein Problem. Im Talkessel von Prievidza hatten wir eine sehr schwache Thermik und eine sehr niedrige Basis (700 m), deshalb haben wir mal den Turbo gestartet, um nicht gleich wieder zu landen. An den Hängen ging es etwas besser, aber auch nicht wirklich toll. Den Riegel haben wir in niedrigster Gangart überwunden und im Tal von Martin gab es den erhofften ersten guten Bart. Allerdings braute sich im Westen der erste Cumulus Nimbus zusammen und beim Vorfliegen nach Martin fing es schon an zu regen. Also zurück und in die Große Fatra, welche zu diesem Zeitpunkt deutlich besser aussah. Dort konnten wir einen schönen Blick auf den Narodny Park und die baumlosen Hügel des 1574 m hohen Krizna und 1592 m hohen Ostredok werfen. Auf dem Krizna war eine Gruppe von Wandere zu sehen, welche fleißig am Winken waren. Wir haben beim Überflug ein paar mal mit den Flächen gewackelt und die tolle Aussicht, nur auf die Hügel, ein Stockwerk höher genossen.

Die Sicht nach vorne war nicht so gut und wir hatten wegen dem nach nordosten ziehenden Gewitter, der stark abfallenden Basis und der fehlenden Wettereinschätzung nach Osten unsere Zweifel weiter in die Nieder Tatra zu fliegen. Deshalb sind wir mit 1750 m Basis vom Krizna nach südwesten abgeflogen, um mal das Wetter in Richtung Nitra zu testen. Die Wolken sahen von hinten alle super aus, aber als man irgendwann unter der Wolke ankam gab es keine deutliche Basis und Thermik war auch keine zu finden. Bei Partizankse hatten wir uns deshalb so richtig eingegraben und mühten uns fast eine Stunde ab, um wieder nach oben und zurück nach TurcianskenTeplice fliegen zu können, wo Stefan auf A1 sich aus 1600 MSL gemeldet hatte. Insgesamt war es wieder ein interessanter Tag und das Stundenkonto von „XY der Dicke“ ist inzwischen auf 28 Stunden angewachsen.

Samstag...

Am Samstag, den 6 August, begann der Tag mit einer ziemlich starken Cirren- und Altostratusabschirmung. Die Thermik entwickelte sich nur mäßig, aber trotz der Abschirmung sind die Einheimischen fleißig gestartet. Wir haben uns das Kurbeln in der schwachen Thermik erst mal von unten im Liegestuhl angeschaut, aber es kam keiner zurück, also muss es ja irgendwie funktionieren. Gegen 13 Uhr sah es wieder etwas besser aus und von Südwesten waren schon ein paar Sonnenlücken zu erkennen. Wir machten uns startklar und begannen erst mal in einem 0,4 m/s Bart unsere Position zu halten. Nach 30 Minuten kam etwas mehr Schwung in den Bart und es ging mit 0,8 m/s nach oben. Nach einer Stunde waren endlich alle Cirren am Himmel vertrieben und die Thermik und die Basis legten einen Gang zu. Ermutigt von der Verbesserung flogen wir in Richtung Gemüse und am 1141 m hohen Magura waren wir zuerst unter Hangkante, aber mit ein paar Achterschleifen ging es im Fahrstuhl nach oben und über der Hangkante konnten wir 2,5 m/s zentrieren und auf 1500 MSL steigen. In diesem Gebiet waren wir noch gar nicht geflogen, aber nach dem wir 25 km vorgeflogen waren konnten wir einen Blick in das Tal von Trencin werfen. Dieser Flug war wieder sehr interessant, vor allem das festbeißen in der anfänglich schwachen Thermik. Die Aussichten für die nächsten Tage sind in Prievidza nicht mehr so gut und die steigende Gewitterneigung war am Abend schon zu sehen, als sich im Westen große Gewitterwolken auftürmten und die anrollende Front ankündigte. Deshalb haben wir uns entschieden, wie Stefan + Familie auch, nach 14 Tagen die Heimreise anzutreten.



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